Vater Unser

Jesus Christus hat uns ein Gebet gelehrt, das "Vater Unser" Es ist überraschend was dieses Gebet alles beinhaltet.

 

Vater unser im Himmel - wir haben also einen Gott, der uns so liebt, das wir ihn Vater nennen dürfen. Er wohnt im Himmel. Zum Himmel haben wir Menschen noch keinen Zugang.

 

geheiligt werde dein Name -  wir sollen Gott die Ehre geben, durch unseren Lebenswandel. Gottes Name ist sein Charakter und wenn wir in seinem Namen beten, dann bedeutet das, dass sein Charakter immer mehr an uns offenbar werden soll.

 

dein Reich komme - das Reich Gottes wird wieder auf dieser Erde aufgerichtet werden. Wenn Jesus wiederkommt, wird er uns zuerst einmal mit sich in den Himmel nehmen, dann wird Gott eine neue Erde schaffen, in der es keine Sünde, keinen, Tod, keine Tränen und keinen Schmerz mehr geben wird. Das hat er uns versprochen.

 

Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel - wenn alle Menschen auf dieser Welt wirklich den Willen Gottes, so wie er uns in der Heiligen Schrift erklärt, täten, dann sähe es auf unserer Erde ganz anders aus. Gott verlangt von seinen Kindern, von denen die seine Gebote halten, dass sie seinen Willen tun. Warum? Weil Gott am besten weiß, was für uns das Beste ist und wie wir frei und glücklich leben können. Er hat uns geschaffen und er kennt uns am Besten, bessser als wir uns selbst kennen, und weiß was wir wirklich brauchen.

im Himmel geschieht der Wille Gottes, ohne Zwang, ganz freiwillig. Im Himmel herrscht das Gesetz der Liebe.

 

Unser täglich Brot gib uns heute - alles was wir haben, haben wir von Gott geschenkt bekommen. Er sorgt für uns. Er hat uns das Leben geschenkt. Ist uns eigentlich bewusst, dass, wenn Gott seinen Lebensodem von uns wegnimmt, wir im selben Augenblick tot sind? Es ist jedoch nicht nur das Brot als Nahrung, sondern wir leben auch von seinem Wort. Jesus sagt: "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes geht". (Matthäus 4,4)

 

Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir unseren Schuldigern vergeben - Egal welche Verfehlungen wir auch immer begangen haben, wenn wir unsere Schuld Gott bekennen und ihn um Vergebung bitten, dann vergibt uns Gott gerne. Was aber, wenn wir Gott um Vergebung bitten und vergeben nicht denen, die an uns schuldig geworden sind? Dann wird Gott uns unsere Schuld auch nicht vergeben und wenn wir ihn noch so oft um Vergebung bitten. Das heisst: Wenn uns unsere Verfehlungen nicht vergeben werden, dann werden wir auch niemals bei unserem Vater im Himmel bzw. einmal auf der neuen Erde sein dürfen, sondern, wir werden am Ende vernichtet werden. Kein ewiges Leben für die, die nicht vergeben können oder wollen.

 

Und führe uns nicht in Versuchung - Führt Gott uns in Versuchung? Nein! Denn Gott versucht niemanden. In Jakobus 1, 13 steht: "Niemand sage, wenn er versucht wird, dass er von Gott versucht werde. Denn Gott kann nicht versucht werden zum Bösen, und er selbst versucht niemand." Besser könnte man sagen, und führe uns in der Versuchung. Wenn unsere Begierden uns in Versuchung führen, dann können wir zu Gott gehen und ihn bitten uns stark zu machen, damit wir wiederstehen können.

 

sondern erlöse uns von allem Bösen - Alles Böse auf dieser Erde kommt vom Teufel. Er darf auf dieser Erde wüten bis Jesus wiederkommt. Aber alle die mit Gott eine echte Beziehung haben, werden ihn um Beistand bitten. Gott gibt uns die Kraft dem Bösen zu wiederstehen. Wir haben eine Zusage in der Bibel, dass alles Böse einmal für immer zu Ende sein wird. Eine Hoffnung, die auf Gott gegründet ist und uns trägt bis zum Ende.