Heute hatte ich Lust auf italienisches Essen und am liebsten auf Lasagne mit einer leckeren Sosse. So richtig italienisch mit Basilikum, Oregano und Knoblauch. Nur hatte ich so gar keine Freude, bei dem schönen Wetter, dass ja heute in Wien herrscht, lange am Herd zu stehen. Also es soll schnell gehen. Im Eiskasten fand ich eine Flasche Bio-Passata (passierte Tomaten leicht gesalzen) etwas geräucherten Tofu, eine Zucchini und veganen Käse. Na damit kann man schon etwas anfangen. Und los gehts:

 

Lasagne für 4 Personen (ca.-Angaben)

 

1 Flasche Passata

1/2 Packung Lasagneblätter (ohne vorkochen)

250 g geräucherten Tofu

1 mittlere Zucchini

Vegane Käsescheiben

Basilikum

Oregano

4 Zehen Knoblauch

Salz

 

 

Zubereitung:

Passata mit zerdrückten Knoblauch vermischen.

Den Boden einer feuerfesten Form mit Passata dünn bedecken und mit etwas Basilikum und Oregano bestreuen. Eine Schicht Lasagneblätter (zurechtbrechen) darauflegen und mit Sosse bedecken.

Tofu im Blitzhacker zerkleinern (nicht zu fein, eher wie Hackfleisch) und eventuell etwas salzen. Gehackten Tofu auf die mit Sosse bedeckten Lasagneblätter geben, dann eine Schicht Zucchinischeiben und wieder eine dünne Schicht Passata. Neue Schicht Lasagneblätter darauf legen, dann Sosse, Tofu, Zucchinischeiben, Passata, Basilikum, Oregano. So fortfahren bis Sosse, Tofu, Zucchinischeiben und Passata aufgebraucht sind. Die letzte Schicht sollte aus Lasagneblätter, Passata, Sosse und abschließend veganem Käse bestehen. Die Form mit Alufolie bedecken (darauf achten, dass die Alufolie nicht mit dem Essen in Berührung kommt). Ca. 30 Min. im Backrohr backen lassen. Danach Folie entfernen (Vorsicht beim Abnehmen der Folie -heisser Dampf). Mit einer Gabel bis zum Boden durchstechen. Wenn alles weich ist, noch 5 Minuten unbedeckt im Rochr weiterbacken. Dann herausnehmen und in der Form ca. 10 Minuten setzen lassen.

 

Alles mit gemischten Salat ( z.B. Gurke, Blattsalat, Tomate, Radieschen) servieren.

 

TIPP: Statt Zucchini kann man auch jedes andere Gemüse nehmen. ( Hartes Gemüse vorher bißfest kochen). 

 

Wir haben alles bis auf den letzten Krümmel aufgegessen.

  

Guten Appetit!

 

 

 

Für alle Tofuliebhaber habe ich heute ein tolles Rezept, das nicht nur sehr lecker schmeckt sondern auch sehr gesund ist.

 

Tofu mit Linsenreis und Dillsauce ( 3-4 Personen)

 

300 g Tofu

3 EL Sojasauce

1/2 TL Tofugewürz von Sonnentor

1 mittlere Zwiebel

2 TL Kokosöl

1/2 Tasse Linsen (Berglinsen, Puy-Linsen oder Tellerlinsen)

1/2 Tasse Vollkornreis (Langkorn) 

2 Tassen Wasser

2 Gemüsebrühwürfel

2 EL Sesam

2 Bund Dille

Salz nach Geschmack

2 TL helles Mandelmus

 

Den Tofu unter fließendem Wasser abspülen, in 2 Blätter Küchenkreep einschlagen und die Nässe vorsichtig ausdrücken. Tofu in Scheiben schneiden, mit der Sojasauce betreufeln und mit dem Tofugewürz bestreuen. Zugedeckt mind. 2 Stunden ziehen lassen. Die Zwiebel schälen und fein hacken. 1 TL Kokosöl in einem Topf erhitzen. Zwiebel, Linsen und Reis darin bei mittlerer Hitze anbraten. Wasser dazugießen und die 2 Gemüsebrühwürfel hinzufügen. Den Linsenreis einmal aufkochen lassen und bei schwacher Hitze ca. 45 Minuten köcheln lassen (öfter mal kontrollieren, ob er schon weich ist). Inzwischen den Tofu in einer beschichteten Pfanne in 1 EL Öl auf beiden Seiten goldgelb braten. Herausnehmen und warm halten. Sesam in der noch fetten Pfanne anrösten (Vorsicht, dass er nicht anbrennt). Dille waschen, trockenschwenken und fein hacken. Die Brühe, die vom Linsenreis nicht aufgesogen ist, durch ein Haarsieb in einen anderen Topf gießen. Mandelmus hinzufügen und bei starker Hitze etwas einkochen lassen. Sollte die Sauce zu dünn sein, mit etwas Vollkornmehl leicht stauben. Dille unterrühren. Den Tofu mit Sauce übergießen und mit Sesam bestreuen. Den Linsenreis neben dem Tofu anrichten.

 

Gutes Gelingen! Lasst es euch gut schmecken.