Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, sieht wieviele negative Einflüsse heute auf Kinder einwirken. Wie schwer es gerade für Kinder ist zwischen Gut und Böse zu unterscheiden, zumal die Grenzen immer mehr verschwimmen.

 

Ich möchte nicht darauf eingehen, was es alles für negative Dinge gibt, vielmehr stellt sich die Frage: Wie kann man Kinder vor negativen Einflüssen schützen?

 

Vor 2000 Jahren sagte Jesus: Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solchen, gehört das Reich Gottes. Wahrlich ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht annehmen wird wie ein Kind, wird nicht hineinkommen ( Lk. 18,16-17).

 

Was heißt das? Jesus gibt uns damit zu verstehen, dass er Kinder liebt, dass sie ihm ein besonderes Anliegen sind und dass es keine Altersbegrenzung gibt, von Gott geliebt zu sein.

 

Wenn Jesus das sagt, bedeutet das auch, dass wir Kinder, für die wir Verantwortung übernehmen, in seine liebenden Hände legen dürfen. Wir dürfen für die uns anvertrauten Kinder beten und Gott erhört solche Gebete mit ganz besonderer Freude.

 

Da Jesus seine Lehren, die er den Menschen vermittlen wollte, sehr oft der Natur entnahm, können wir seinem Beispiel folgen und uns die Lehren zunutze machen, die Gott in die Natur hineingelegt hat.

 

Was tut ein Gärtner damit eine zarte Blume ihre Schönheit voll entfalten kann? Mit liebevoller Sorgfalt tut er alles, was der Pflanze zum Gedeihen verhilft. Er befeuchtet den Boden, schützt die jungen Triebe vor kaltem Wind und sengenden Sonnenstrahlen. Und der große Schöpfer im Himmel belohnt die Sorgfalt des Gärtner und schenkt Gedeihen.

 

So verhält es sich auch mit der Erziehung und Pflege von Kindern. Fasst sie voller Zartgefühl an und zeigt ihnen eure Liebe. Zeigt ihnen jedoch auch Grenzen auf. So legt man die Basis für eine gute Charakterentwicklung.

Jesus ging den Menschen immer mit gutem Beispiel voran. So sollten auch wir, ob Eltern Lehrer oder einfach Menschen, die mit Kindern umzugehen haben, mit gutem Beispiel voran gehen. Vergessen wir nicht, Kinder lernen durch Nachahmen.

 

Jeder von uns hat Kindern gegenüber eine Verantwortung, den Kinder begegnen uns überall. Auf der Straße, in den öffentlichen Verkehrsmitteln, beim Einkaufen und so weiter.

Schenkt Ihnen ein Lächeln oder ein liebes Wort.

 

Jesus sagt weiter, dass den Kindern das Himmelreich gehört. Ja er sagt sogar, dass wir werden sollen wie die Kinder, denn so wir wir sind, können wir nicht in das Himmelreich kommen.

Darüber lohnt es sich nachzudenken. Wie sind denn Kinder? Kinder vertrauen uns Erwachsenen, sie sind nicht argwöhnisch. Wenn man einem Kind ein Geschenk gibt nimmt es das freudig entgegen. Es fragt sich nicht WARUM es dieses Geschenkt bekommt. Sie glauben, dass wir es gut mit ihnen meinen, sie schauen auf uns und lernen von uns.

 

Das ist es was Jesus meint. So vertrauensvoll, sollten wir auf IHN schauen und von ihm lernen, denn wir sind seine Kinder. Egal wie alt wir sind und egal WIE wir sind. Seine Arme sind für jeden Menschen offen.

Wenn wir Probleme, Sorgen und Nöte haben sagt er uns: Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken. (Mat. 11,28) Werfet alle eure Sorgen auf ihn (1.Pet. 5,7)

 

Es liegt an uns, ob wir dieses Angebot annehmen wollen und uns in seine Arme werfen wollen, wie ein Kind, dass sich in die Arme seiner Eltern flüchtet.